Fragen & Antworten · Drymat®-Partner für Sachsen
Häufige Fragen rund um trockene Wände
Mauertrockenlegung, Kellersanierung, Schimmel oder Horizontalsperre – hier finden Sie die wichtigsten Antworten auf einen Blick. Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an, wir helfen persönlich weiter.
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Mauertrockenlegung
Unter einer Mauertrockenlegung versteht man das dauerhafte Trockenlegen von durchfeuchtetem Mauerwerk – vor allem gegen aufsteigende, kapillare Feuchtigkeit. Ziel ist es, die Ursache zu beseitigen, nicht nur die Symptome an der Oberfläche.
Speziell entwickelte Mesh-Anoden aus Edelmetall werden ringförmig in das Mauerwerk eingebracht. Ein gezielter, sehr schwacher Konstantstrom kehrt den Feuchtetransport um, sodass das Wasser nach unten abgeleitet und die Wand aktiv getrocknet wird.
Je nach Mauerdicke und Gegebenheiten dauert die elektrophysikalische Trockenlegung etwa zwei Jahre. Die Oberflächen trocknen zuerst, der Kern des Mauerwerks zuletzt. Nach rund einem Jahr werten wir den Fortschritt per Kontrollmessung aus.
Nein. Das elektrophysikalische Verfahren kommt ohne Aufgraben der Grundmauern und ohne Eingriff in die Statik aus. Auch denkmalgeschützte Gebäude lassen sich so schonend behandeln.
Ja. Das elektrophysikalische Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist allgemein wissenschaftlich anerkannt und erfüllt die Ö-Norm 3355, die nach EU-Recht auch in Deutschland verbindlich ist.
Die Begutachtung Ihrer Bausubstanz inklusive Salz- und Feuchtigkeitsanalyse ist kostenlos. Auf dieser Basis erhalten Sie ein transparentes Angebot. Gegenüber herkömmlichen Methoden sparen Sie bis zu 70 Prozent; der Stromaufwand liegt bei rund sieben Euro pro Jahr für ein Einfamilienhaus.
Ja. Das System wird individuell auf das jeweilige Mauerwerk und dessen Aufbau eingestellt – ob Ziegel, Naturstein oder Mischmauerwerk. Vorab ermitteln wir die Feuchte- und Salzbelastung genau.
Ja. Drymat® entfeuchtet nicht nur, sondern entsalzt das Mauerwerk auch. Das ist entscheidend, denn zurückbleibende Salze ziehen immer wieder Feuchtigkeit aus der Luft und würden die Wand sonst erneut durchfeuchten.
Es gilt der Grundsatz: erst trocknen, dann sanieren. Sobald das Mauerwerk nachhaltig getrocknet ist, können Sie Putz, Anstrich und Oberflächen erneuern, ohne dass die Feuchtigkeit zurückkehrt.
Wir begleiten den gesamten Prozess mit einem wissenschaftlichen Diagnostik-Verfahren und lückenlosem Datenlogging. So ist der Trocknungsfortschritt mess- und nachweisbar – kein Bauchgefühl, sondern belastbare Zahlen.
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Kellertrockenlegung
Bei der Kellertrockenlegung werden nasse Kellerwände und -böden dauerhaft trockengelegt. So gewinnen Sie aus einem feuchten, muffigen Keller wieder nutzbaren, gesunden Raum zurück.
Häufigste Ursache ist aufsteigende Feuchtigkeit durch fehlende oder defekte Abdichtung. Hinzu kommen Kapillarkräfte und Salze im Mauerwerk sowie – je nach Nutzung – Kondensation an kühlen Wänden.
Mit dem elektrophysikalischen Drymat®-System legen wir die Kellerwände von innen trocken – ohne die Außenwände freizulegen. Eine aktive Abdichtungsebene entsteht genau dort, wo sie gebraucht wird.
In der Regel nicht vollständig. Wichtig ist, dass die betroffenen Wandbereiche für die Installation und die Messungen zugänglich sind. Den genauen Umfang besprechen wir bei der Vor-Ort-Analyse.
Auch hier gilt: Je nach Mauerdicke dauert die vollständige Trocknung rund zwei Jahre, da der Mauerkern zuletzt trocknet. Den Fortschritt dokumentieren wir mit regelmäßigen Messungen.
Ja. Nach der Trockenlegung und einer eventuellen Sanierung lässt sich der Keller wieder als Lager-, Hobby- oder je nach Voraussetzung sogar als Wohnraum nutzen.
Lüften allein behebt aufsteigende Feuchtigkeit nicht. Im Sommer kann falsches Lüften sogar schaden, weil warme, feuchte Luft an kühlen Kellerwänden kondensiert. Die Ursache muss am Mauerwerk selbst gelöst werden.
Die Vor-Ort-Begutachtung mit Salz- und Feuchtemessung ist kostenlos. Anschließend erhalten Sie ein transparentes, auf Ihren Keller abgestimmtes Angebot – ohne versteckte Kosten.
Ja. Gerade historische Gewölbe- und Natursteinkeller profitieren vom schonenden Verfahren, weil weder aufgegraben noch aufgestemmt werden muss – ein wichtiger Vorteil bei denkmalgeschützter Substanz.
In aller Regel ja. Mit sinkender Feuchtigkeit verschwindet auch der muffige Kellergeruch, weil dem Schimmel und den Mikroorganismen die Lebensgrundlage entzogen wird.
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Kellersanierung
Eine Kellersanierung beseitigt die Folgeschäden der Feuchtigkeit: abgeplatzten Putz, Salzschäden, Schimmel und Geruch. Voraussetzung ist, dass die Ursache – die Feuchtigkeit – zuvor beseitigt wurde.
Die Trockenlegung beseitigt die Ursache, also die Feuchtigkeit im Mauerwerk. Die Sanierung stellt anschließend den Keller wieder her. Beides greift ineinander: erst trocknen, dann sanieren.
Zuerst wird die Wand trockengelegt, danach folgen die Sanierungsarbeiten. Würde man umgekehrt vorgehen, würde frischer Putz auf feuchtem Untergrund schnell wieder Schaden nehmen.
Typischerweise abgeplatzten und absandenden Putz, Salzausblühungen, Stockflecken, Schimmelbefall und muffigen Geruch. Ziel ist ein trockener, sauberer und nutzbarer Kellerraum.
Nach der Trocknung kommen in der Regel diffusionsoffene Sanierputze zum Einsatz, die Restfeuchte und Salze schadlos aufnehmen können. Welcher Aufbau sinnvoll ist, klären wir objektbezogen.
Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sind vergleichsweise zügig. Den Zeitrahmen bestimmt vor allem die vorausgehende Trocknung, die je nach Mauerwerk rund zwei Jahre in Anspruch nimmt.
In den meisten Fällen ja: Sie erhalten den Wert Ihrer Immobilie, schützen Ihre Gesundheit, gewinnen nutzbaren Raum zurück und senken durch trockenes Mauerwerk langfristig die Heizkosten.
Das hängt von der Schadensursache und Ihrem Vertrag ab. Bei Leitungswasser- oder Elementarschäden kann eine Versicherung greifen, bei aufsteigender Feuchtigkeit meist nicht. Klären Sie dies bitte mit Ihrem Versicherer – wir sind keine Rechtsberatung.
Für die Trockenlegung selbst nicht. Ob im Zuge der Sanierung Putz abgeschlagen werden muss, hängt vom Zustand der Oberflächen ab und wird vorab gemeinsam festgelegt.
Die Begutachtung ist kostenlos. Danach erhalten Sie ein transparentes Angebot mit klarem Leistungsumfang, das Trockenlegung und gewünschte Sanierungsarbeiten nachvollziehbar aufschlüsselt.
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Schimmelsanierung
Eine Schimmelsanierung umfasst die fachgerechte Entfernung des Schimmels und – ganz entscheidend – die Beseitigung der eigentlichen Ursache: der Feuchtigkeit in der Wand.
Schimmel braucht Feuchtigkeit. Diese stammt meist aus aufsteigender Nässe im Mauerwerk, aus Kondensation an kühlen Oberflächen oder aus Wärmebrücken. Ohne Feuchtigkeit kein Schimmel.
Schimmel kann gesundheitliche Beschwerden verursachen, besonders für die Atemwege sowie für Allergikerinnen und Allergiker. Daher sollte ein Befall ernst genommen und nicht nur überstrichen werden.
Nein. Überstreichen ist reine Kosmetik – die Ursache bleibt, und der Schimmel kehrt zurück. Nachhaltig hilft nur, die Feuchtigkeit zu beseitigen und den Befall fachgerecht zu entfernen.
Der Befall wird fachgerecht entfernt und der betroffene Bereich behandelt. Parallel klären wir die Feuchtequelle und legen die Wand trocken, damit der Schimmel keine Grundlage mehr findet.
Solange die Wand feucht ist, kehrt der Schimmel immer wieder zurück. Erst wenn das Mauerwerk dauerhaft trocken ist, hat eine Schimmelsanierung dauerhaften Erfolg.
Kleine, oberflächliche Stellen lassen sich unter Umständen selbst behandeln. Bei größerem oder wiederkehrendem Befall sollten Sie jedoch die Ursache fachlich klären lassen, sonst bleibt es Symptombekämpfung.
Indem die Feuchtequelle dauerhaft beseitigt wird. Zusätzlich helfen richtiges Lüften und Heizen sowie eine trockene, gut gedämmte Wand, damit kein neuer Nährboden entsteht.
Möglichst früh. Schimmel breitet sich aus, schädigt die Bausubstanz und kann die Gesundheit belasten. Je eher die Ursache erkannt wird, desto einfacher und günstiger ist die Sanierung.
Die Vor-Ort-Analyse ist kostenlos. Auf dieser Grundlage erhalten Sie ein transparentes Angebot, das die Schimmelentfernung und die Beseitigung der Feuchteursache umfasst.
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Horizontalsperre
Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk, die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit stoppt. Sie verhindert, dass Wasser aus dem Erdreich in höher gelegene Wandbereiche aufsteigt.
Immer dann, wenn die Sperrschicht fehlt oder defekt ist und Feuchtigkeit kapillar aufsteigt. Gerade in Altbauten ist eine fehlende Horizontalsperre eher die Regel als die Ausnahme.
Die Ö-Norm 3355 lässt drei Verfahren zu: das mechanische (Sägen oder Einschlagen von Blechen), das chemische (Injektion) und das elektrophysikalische Verfahren zur Potenzialumkehr mittels Elektroden.
Dabei wird die Sperrwirkung aktiv über ringförmig eingebrachte Elektroden und einen schwachen Konstantstrom erzeugt – ganz ohne Aufsägen oder Aufstemmen des Mauerwerks.
Ja. Die Horizontalsperre lässt sich auch nachträglich in Bestandsgebäude einbringen. Das elektrophysikalische Verfahren ist dabei besonders schonend und minimal-invasiv.
Das elektrophysikalische Verfahren: Es kommt ohne Aufsägen, ohne Eingriff in die Statik und ohne Chemie aus und ist daher auch für denkmalgeschützte Gebäude gut geeignet.
Die Sperrwirkung ist auf Dauer angelegt. Beim Drymat®-System wird der Trocknungs- und Sperrzustand fortlaufend überwacht, sodass der Erfolg nachweisbar bleibt.
Ja. Die Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk ist in der Ö-Norm 3355 geregelt. Das elektrophysikalische Verfahren erfüllt diese Norm lückenlos.
Kaum. Da weder aufgegraben noch aufgestemmt werden muss, ist der Eingriff minimal-invasiv. Sie können Ihr Gebäude während der Installation in der Regel normal weiternutzen.
Die Begutachtung Ihrer Bausubstanz ist kostenlos. Anschließend erhalten Sie ein individuelles, transparentes Angebot, das sich nach Mauerwerk und Umfang richtet.
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Rufen Sie uns an oder fordern Sie eine kostenlose Vor-Ort-Analyse an – wir beantworten Ihre Fragen persönlich und schauen uns Ihre Situation direkt vor Ort an.