Mauertrockenlegung · Drymat®-Partner für Sachsen

Mauertrockenlegung in Chemnitz, Zschopau & Freiberg

Aufsteigende Feuchtigkeit im Mauerwerk legen wir mit dem elektrophysikalischen Drymat®-System dauerhaft trocken – herstellerunabhängig, normgerecht nach Ö-Norm 3355 und ganz ohne Aufgraben oder Chemie. Inklusive kostenloser Vor-Ort-Analyse im Raum Chemnitz, Zschopau, Freiberg, Mittweida und Niederwiesa.

Das Problem

Warum Mauerwerk feucht wird – und was das bedeutet

Rund 80 Prozent aller Altbauten sind von aufsteigender Feuchtigkeit betroffen. Über die feinen Kapillaren im Mauerwerk zieht Wasser aus dem Erdreich nach oben – oft, weil eine waagerechte Sperrschicht fehlt oder im Laufe der Jahrzehnte unwirksam geworden ist. Mit dem Wasser wandern Salze in die Wand, kristallisieren an der Oberfläche aus und sprengen den Putz ab.

Die Folgen sind weitreichend: abgesandeter Putz, Stockflecken und Salpeterausblühungen, dazu Schimmel, der zur gesundheitlichen Belastung wird. Gleichzeitig verliert nasses Mauerwerk bis zu 65 Prozent seiner Dämmwirkung und gibt teure Heizwärme schneller nach außen ab. Wer das Problem aussitzt, zahlt doppelt – an der Substanz und bei den Heizkosten.

Feuchtes Mauerwerk vor der Mauertrockenlegung mit dem Drymat-System

Warnsignale

Woran Sie feuchtes Mauerwerk erkennen

Feuchtigkeit kündigt sich meist lange an, bevor sie zum sichtbaren Schaden wird. Wer die Anzeichen früh erkennt, vermeidet größere Schäden und höhere Kosten:

  • Dunkle Flecken oder Ränder an Wänden und Sockeln
  • Abblätternder, absandender oder hohl klingender Putz
  • Weiße, flaumige Salzausblühungen (Salpeter)
  • Muffiger, modriger Geruch in Wohn- oder Kellerräumen
  • Schimmel in Ecken, hinter Möbeln oder am Wandsockel
  • Klamme, kalte Wände und spürbar höhere Heizkosten

Treffen mehrere Punkte auf Ihr Gebäude zu, sollten Sie nicht abwarten. Wir messen die tatsächliche Feuchte- und Salzbelastung und sagen Ihnen ehrlich, ob und welche Maßnahme sinnvoll ist – die Analyse ist für Sie kostenlos.

Einbau der Mesh-Anoden bei der elektrophysikalischen Mauertrockenlegung

Das Verfahren

So funktioniert die elektrophysikalische Mauertrockenlegung

Das Drymat®-System setzt nicht an der Oberfläche an, sondern dort, wo die Feuchtigkeit entsteht. Speziell entwickelte Mesh-Anoden aus Edelmetall werden ringförmig in das Mauerwerk eingebracht und mit einer kleinen Steuereinheit verbunden. Ein gezielter, sehr schwacher Konstantstrom kehrt den natürlichen Feuchtetransport um: Das Wasser wird nach unten abgeleitet, statt weiter aufzusteigen.

So entsteht eine aktive Abdichtungsebene – genau dort, wo sie gebraucht wird. Das Mauerwerk wird bis in den Kern getrocknet und zugleich entsalzt. Schon vor dem ersten Handgriff messen wir mit Feuchteprofilsonden, wie tief und stark Ihr Mauerwerk durchfeuchtet ist. Der gesamte Prozess wird mit Datenlogging begleitet, sodass der Erfolg mess- und nachweisbar ist. Das Verfahren ist allgemein wissenschaftlich anerkannt und erfüllt die Ö-Norm 3355.

Einblicke

Mauertrockenlegung in der Praxis

Vorbereitung der Mauertrockenlegung am feuchten Mauerwerk
Installation des Drymat-Systems zur Mauertrockenlegung
Eingebrachte Elektroden für die elektrophysikalische Trockenlegung

Im Vergleich

Welches Verfahren ist das richtige für Ihr Mauerwerk?

Die Ö-Norm 3355 lässt drei Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu. Mechanische Verfahren (Mauersägen, Chromstahlbleche) sind wirksam, aber aufwändig, teuer und greifen in die Statik ein – bei unregelmäßigem Natur- oder Mischmauerwerk oft kaum ausführbar. Chemische Verfahren arbeiten mit Bohrungen und injizierten Dichtmitteln; hier gelangt Chemie dauerhaft ins Mauerwerk, und der Erfolg hängt stark von Mauerwerk und Ausführung ab. Das elektrophysikalische Drymat®-Verfahren kommt ohne Aufgraben, ohne Aufstemmen und ohne Chemie aus, eignet sich auch für Naturstein und Denkmal und liefert über das Datenlogging einen nachweisbaren Verlauf. Welcher Weg für Ihr Gebäude sinnvoll ist, klären wir bei der kostenlosen Analyse – ehrlich und ohne Verkaufsdruck.

Ihr Nutzen

Was eine dauerhaft trockene Wand für Sie bedeutet

Eine trockene Wand ist weit mehr als ein optischer Gewinn. Mit der Feuchtigkeit verschwinden die Ursachen für abplatzenden Putz, Salzschäden und Schimmel – Ihre Bausubstanz bleibt erhalten, und der Wert Ihrer Immobilie ist gesichert. Gleichzeitig gewinnt das Mauerwerk seine Dämmwirkung zurück: Trockene Wände speichern Wärme deutlich besser, sodass Ihre Heizkosten spürbar sinken.

Auch das Wohnklima profitiert. Wo keine Feuchtigkeit mehr aufsteigt, hat Schimmel keine Grundlage, die Luft wird gesünder und der muffige Geruch verschwindet. Und nicht zuletzt schaffen Sie die Voraussetzung für jede weitere Maßnahme: Erst auf einer trockenen Wand halten neuer Putz, Anstrich und Dämmung dauerhaft. Die Mauertrockenlegung ist damit die Investition, die alle weiteren Sanierungsschritte überhaupt erst sinnvoll macht.

Ihre Vorteile

Mauertrockenlegung mit Drymat® auf einen Blick

Ein Verfahren, das schonend für Ihr Gebäude, sparsam im Betrieb und in seiner Wirkung nachweisbar ist.

  • Ohne Aufgraben der Grundmauern
  • Ohne Chemie – rein physikalisch
  • Anerkannt nach Ö-Norm 3355
  • Entfeuchtet und entsalzt zugleich
  • Messbarer Erfolg durch Datenlogging
  • Auch für denkmalgeschützte Gebäude
  • Nur ca. 7 € Stromkosten pro Jahr
  • Bis zu 70 % günstiger als herkömmlich

Ablauf

In vier Schritten zur trockenen Wand

01

Kostenlose Analyse

Wir begutachten Ihre Bausubstanz vor Ort, messen Feuchte- und Salzbelastung und ermitteln die Ursache. Sie erhalten ein transparentes Angebot ohne versteckte Kosten.

02

Installation

Die Mesh-Anoden werden ringförmig und schonend in das Mauerwerk eingebracht und mit der Steuereinheit verbunden – ohne Aufgraben, ohne Aufstemmen.

03

Trocknungsphase

Über rund zwei Jahre legt das System die Wand aktiv trocken – zuerst die Oberflächen, dann der Kern. Den Fortschritt zeichnen wir kontinuierlich auf.

04

Erfolgskontrolle

Nach etwa einem Jahr und zum Abschluss messen wir nach und dokumentieren das Ergebnis. Erst dann steht der Renovierung nichts mehr im Weg.

25+ Jahre
Erfahrung

10.000+
Trockengelegte Objekte

Ö-Norm 3355
Geprüftes Verfahren

ca. 7 € / Jahr
Stromkosten je EFH

Anwendung

Für welche Gebäude eignet sich die Mauertrockenlegung?

Besonders häufig kommt die Mauertrockenlegung im Altbau zum Einsatz, wo eine wirksame Sperrschicht fehlt. Doch das Verfahren ist weit vielseitiger: Es bewährt sich bei Ziegel-, Naturstein- und Mischmauerwerk ebenso wie bei historischen Gewölbekellern. Weil weder aufgegraben noch aufgestemmt werden muss, eignet es sich auch für denkmalgeschützte Gebäude.

Auch Neubauten können betroffen sein – nach Planungs- oder Baufehlern, einem Wasserschaden oder Hochwasser. Wir stellen das System individuell auf Ihr Mauerwerk ein. Ergänzend kümmern wir uns auf Wunsch um die Schimmelsanierung, die Kellertrockenlegung oder eine Horizontalsperre. Welche dieser Konstellationen bei Ihnen vorliegt, lässt sich erst nach einer Messung sicher sagen – genau dafür ist unsere Vor-Ort-Analyse da.

Mauerwerk vorher und nachher der Trockenlegung mit dem Drymat-System

Kosten

Was kostet eine Mauertrockenlegung?

Pauschale Preise gibt es nicht – zu unterschiedlich sind Mauerwerk, Durchfeuchtung und Objektgröße. Deshalb beginnt jedes Projekt mit einer kostenlosen Begutachtung inklusive Salz- und Feuchtigkeitsanalyse. Auf dieser Grundlage erhalten Sie ein transparentes Angebot mit klarem Leistungsumfang, ohne versteckte Zusatzkosten.

Im Vergleich zu herkömmlichen Methoden sparen Sie mit dem Drymat®-System bis zu 70 Prozent. Auch im Betrieb bleibt es günstig: Der jährliche Stromaufwand liegt bei rund sieben Euro für ein Einfamilienhaus. Sie zahlen für die Trockenlegung und entscheiden anschließend selbst, ob und wie Sie weiter sanieren – so behalten Sie jederzeit die volle Kontrolle. Falls gewünscht, stimmen wir die Maßnahme auch mit anschließenden Gewerken ab, damit Trockenlegung und spätere Renovierung nahtlos ineinandergreifen.

Region

Unser Einsatzgebiet rund um Chemnitz

Von unserem Standort in Niederwiesa aus sind wir schnell bei Ihnen vor Ort – für die kostenlose Begutachtung, die Umsetzung und die spätere Nachmessung. Kurze Wege bedeuten flexible Termine und einen Ansprechpartner, der die typische Bausubstanz der Region kennt – vom Gründerzeithaus bis zum Bauernhof mit Natursteinkeller.

  • Chemnitz
  • Zschopau
  • Freiberg
  • Mittweida
  • Niederwiesa
  • Flöha
  • Frankenberg
  • Augustusburg

FAQ

Häufige Fragen zur Mauertrockenlegung

Unter einer Mauertrockenlegung versteht man das dauerhafte Trockenlegen von durchfeuchtetem Mauerwerk – vor allem gegen aufsteigende, kapillare Feuchtigkeit. Ziel ist es, die Ursache zu beseitigen, nicht nur die Symptome an der Oberfläche.
Speziell entwickelte Mesh-Anoden aus Edelmetall werden ringförmig in das Mauerwerk eingebracht. Ein gezielter, sehr schwacher Konstantstrom kehrt den Feuchtetransport um, sodass das Wasser nach unten abgeleitet und die Wand aktiv getrocknet wird.
Je nach Mauerdicke dauert die elektrophysikalische Trockenlegung etwa zwei Jahre. Die Oberflächen trocknen zuerst, der Kern zuletzt. Nach rund einem Jahr werten wir den Fortschritt per Kontrollmessung aus.
Nein. Das elektrophysikalische Verfahren kommt ohne Aufgraben der Grundmauern und ohne Eingriff in die Statik aus. Auch denkmalgeschützte Gebäude lassen sich so schonend behandeln.
Ja. Das elektrophysikalische Verfahren gegen aufsteigende Feuchtigkeit ist allgemein wissenschaftlich anerkannt und erfüllt die Ö-Norm 3355, die nach EU-Recht auch in Deutschland verbindlich ist.
Die Begutachtung inklusive Salz- und Feuchtigkeitsanalyse ist kostenlos. Danach erhalten Sie ein transparentes Angebot. Gegenüber herkömmlichen Methoden sparen Sie bis zu 70 Prozent; der Stromaufwand liegt bei rund sieben Euro pro Jahr für ein Einfamilienhaus.
Ja. Das System wird individuell auf das jeweilige Mauerwerk eingestellt – ob Ziegel, Naturstein oder Mischmauerwerk. Vorab ermitteln wir die Feuchte- und Salzbelastung genau.
Ja. Drymat® entfeuchtet nicht nur, sondern entsalzt das Mauerwerk auch. Das ist wichtig, denn zurückbleibende Salze ziehen immer wieder Feuchtigkeit aus der Luft und würden die Wand sonst erneut durchfeuchten.
Es gilt: erst trocknen, dann sanieren. Sobald das Mauerwerk nachhaltig getrocknet ist, können Sie Putz, Anstrich und Oberflächen erneuern, ohne dass die Feuchtigkeit zurückkehrt.
Wir begleiten den gesamten Prozess mit einem wissenschaftlichen Diagnostik-Verfahren und lückenlosem Datenlogging. So ist der Trocknungsfortschritt mess- und nachweisbar.

Lassen Sie Ihre Wände kostenlos begutachten

Feuchtigkeit wird mit der Zeit nicht günstiger. Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenlose Vor-Ort-Analyse – persönlich, unverbindlich und schnell vor Ort in Ihrer Region.