Horizontalsperre · Drymat®-Partner für Sachsen

Horizontalsperre in Chemnitz, Zschopau & Freiberg

Eine Horizontalsperre stoppt kapillar aufsteigende Feuchtigkeit dauerhaft – wir bauen sie auch nachträglich in Ihr Bestandsgebäude ein, schonend mit dem elektrophysikalischen Drymat®-System. Kostenlose Vor-Ort-Analyse im Raum Chemnitz, Zschopau, Freiberg, Mittweida und Niederwiesa.

Das Problem

Wenn die Sperrschicht fehlt

Eine Horizontalsperre ist die waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk, die verhindert, dass Wasser aus dem Erdreich nach oben zieht. In vielen Altbauten fehlt diese Schicht ganz oder ist über die Jahrzehnte unwirksam geworden – fehlende oder defekte Horizontalsperren sind hier eher die Regel als die Ausnahme.

Die Folge ist kapillar aufsteigende Feuchtigkeit: Sie durchnässt das Mauerwerk vom Sockel nach oben, bringt Salze mit und führt zu abplatzendem Putz, Salpeterausblühungen, Schimmel und einem feuchten Raumklima. Gleichzeitig sinkt die Dämmwirkung, die Heizkosten steigen. Ohne eine wirksame Sperre bleibt das Problem dauerhaft bestehen. Mit jedem Jahr steigt die Feuchtigkeit dabei ein Stück höher und hinterlässt einen typischen, nach oben hin auslaufenden Feuchterand an der Wand.

Feuchter Sockelbereich vor dem Einbau der Horizontalsperre

Warnsignale

Anzeichen für eine fehlende Horizontalsperre

Eine fehlende oder defekte Sperrschicht zeigt sich vor allem im unteren Wandbereich:

  • Feuchter, dunkler Sockelbereich der Wände
  • Waagerechte Feuchte- und Salzränder
  • Abplatzender Putz im unteren Wandbereich
  • Schimmel und Stockflecken am Wandfuß
  • Muffiger Geruch in erdberührten Räumen
  • Kalte, klamme Wände und steigende Heizkosten

Diese Anzeichen deuten auf aufsteigende Feuchtigkeit hin. Wir prüfen vor Ort, ob eine Horizontalsperre sinnvoll ist, und messen die tatsächliche Belastung – die Analyse ist für Sie kostenlos.

Einbau der elektrophysikalischen Horizontalsperre im Mauerwerk

Das Verfahren

Die elektrophysikalische Horizontalsperre

Statt das Mauerwerk aufzusägen oder mit Chemie zu durchtränken, erzeugen wir die Sperrwirkung aktiv und elektrophysikalisch. Dafür werden Mesh-Anoden aus Edelmetall ringförmig in das Mauerwerk eingebracht und mit einer Steuereinheit verbunden. Ein schwacher Konstantstrom kehrt den Feuchtetransport um und schiebt das Wasser nach unten – es entsteht eine aktive Sperrebene genau im Sockelbereich.

Dieses Verfahren lässt sich problemlos nachträglich in Bestandsgebäude einbringen, ganz ohne Aufsägen, Aufstemmen oder Eingriff in die Statik. Das Mauerwerk wird zugleich entsalzt, und der Erfolg ist über das Datenlogging nachweisbar. Das Verfahren erfüllt die Ö-Norm 3355 und eignet sich auch für denkmalgeschützte Bauten. Da die Anlage dauerhaft im Hintergrund arbeitet, bleibt die Sperrwirkung auch langfristig erhalten und wird kontinuierlich überwacht.

Einblicke

Horizontalsperre in der Praxis

Feuchter Sockel vor dem Einbau der Horizontalsperre
Installation der Horizontalsperre am Mauerwerk
Fertige Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit

Im Vergleich

Mechanisch, chemisch oder elektrophysikalisch?

Die Ö-Norm 3355 lässt drei Wege für eine nachträgliche Horizontalsperre zu. Mechanische Verfahren sägen das Mauerwerk auf oder schlagen Chromstahlbleche ein – wirksam, aber aufwändig, teuer und ein Eingriff in die Statik; bei Naturstein oft kaum machbar. Chemische Verfahren injizieren Dichtmittel in Bohrlöcher; hier kommt Chemie ins Mauerwerk, und der Erfolg hängt stark von Ausführung und Mauerwerk ab. Das elektrophysikalische Verfahren kommt ganz ohne Aufsägen, Bohren großer Mengen und Chemie aus, ist minimal-invasiv und auch für Denkmäler geeignet. Welche Sperre für Ihr Gebäude die richtige ist, klären wir bei der kostenlosen Analyse. Welche Variante für Ihr Gebäude infrage kommt, hängt von Mauerwerk, Wandstärke und baulichen Gegebenheiten ab – das klären wir gemeinsam vor Ort.

Ihr Nutzen

Was eine wirksame Horizontalsperre bewirkt

Eine wirksame Horizontalsperre nimmt der aufsteigenden Feuchtigkeit dauerhaft den Weg. Der Sockelbereich und die darüberliegenden Wände trocknen ab und bleiben trocken – die Grundlage dafür, dass Putz, Anstrich und Dämmung wieder Bestand haben. Damit ist die Sperre der Startpunkt für jede dauerhafte Sanierung.

Für Sie bedeutet das konkret: kein abplatzender Sockelputz mehr, keine Salzränder, kein Schimmel am Wandfuß und kein muffiger Geruch in erdberührten Räumen. Das trockene Mauerwerk dämmt wieder besser, was die Heizkosten senkt, und die Bausubstanz ist vor weiterer Schädigung geschützt. Gerade bei Altbauten und denkmalgeschützten Gebäuden erhalten Sie damit den Wert und die Nutzbarkeit Ihrer Immobilie – mit einem Eingriff, der schonend und nachträglich möglich ist. Damit sichern Sie nicht nur den heutigen Zustand, sondern verhindern auch teure Folgeschäden, die ohne Sperre über die Jahre zwangsläufig entstehen würden.

Ihre Vorteile

Horizontalsperre mit Drymat® auf einen Blick

Eine dauerhafte Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit – nachträglich und schonend eingebaut.

  • Nachträglicher Einbau im Bestand
  • Ohne Aufsägen oder Aufstemmen
  • Auch für Naturstein und Denkmal
  • Dauerhafte, langlebige Sperrwirkung
  • Entfeuchtet und entsalzt zugleich
  • Messbarer Erfolg durch Datenlogging
  • Anerkannt nach Ö-Norm 3355
  • Nur ca. 7 € Stromkosten pro Jahr

Ablauf

In vier Schritten zur dichten Sperre

01

Kostenlose Analyse

Wir prüfen den Sockelbereich, messen Feuchte und Salzbelastung und klären, ob eine Horizontalsperre sinnvoll ist. Sie erhalten ein transparentes Angebot.

02

Installation

Die Elektroden werden ringförmig und schonend in das Mauerwerk eingebracht und mit der Steuereinheit verbunden – ohne Aufsägen.

03

Trocknungsphase

Die Sperre legt das Mauerwerk über rund zwei Jahre trocken. Den Fortschritt zeichnen wir kontinuierlich auf.

04

Erfolgskontrolle

Wir messen nach und dokumentieren die Wirkung – Ihre Wand ist dauerhaft gegen aufsteigende Feuchtigkeit geschützt.

25+ Jahre
Erfahrung

10.000+
Trockengelegte Objekte

Ö-Norm 3355
Geprüftes Verfahren

ca. 7 € / Jahr
Stromkosten je EFH

Anwendung

Wann eine Horizontalsperre nötig ist

Eine Horizontalsperre ist immer dann sinnvoll, wenn aufsteigende Feuchtigkeit das Mauerwerk durchnässt und keine wirksame Sperrschicht vorhanden ist. Das betrifft vor allem Altbauten ohne ursprüngliche Sperre, Gebäude mit defekter alter Horizontalsperre sowie Objekte, bei denen nach einem Umbau Feuchtigkeit aufsteigt.

Häufig ist die Horizontalsperre Teil einer umfassenderen Lösung: Geht es um die gesamte Wand, sprechen wir von Mauertrockenlegung; betrifft es den Keller, ist die Kellertrockenlegung der richtige Weg. Vorhandenen Schimmel beseitigen wir im Rahmen der Schimmelsanierung. Häufig zeigt sich erst bei der Messung, wie hoch die Feuchtigkeit bereits aufgestiegen ist und wie dringend eine Sperre tatsächlich ist.

Mauerwerk vorher und nachher mit wirksamer Horizontalsperre

Kosten

Was kostet eine Horizontalsperre?

Die Kosten einer nachträglichen Horizontalsperre richten sich nach Mauerwerk, Wandstärke und Umfang – pauschale Preise gibt es daher nicht. Jedes Projekt beginnt mit einer kostenlosen Begutachtung Ihrer Bausubstanz inklusive Feuchte- und Salzmessung. Anschließend erhalten Sie ein transparentes Angebot ohne versteckte Kosten.

Gegenüber mechanischen Verfahren, die das Mauerwerk aufsägen, ist die elektrophysikalische Sperre nicht nur schonender, sondern in vielen Fällen auch wirtschaftlicher. Im Betrieb fallen lediglich rund sieben Euro Stromkosten pro Jahr für ein Einfamilienhaus an – für eine dauerhafte Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Gern erläutern wir Ihnen bei der Begutachtung auch, wie sich die Horizontalsperre in eine umfassende Trockenlegung Ihres Gebäudes einfügt.

Region

Unser Einsatzgebiet rund um Chemnitz

Von unserem Standort in Niederwiesa aus sind wir schnell bei Ihnen vor Ort – für die kostenlose Begutachtung, die Umsetzung und die spätere Nachmessung. Kurze Wege bedeuten flexible Termine und einen Ansprechpartner, der die typische Bausubstanz der Region kennt – vom Gründerzeithaus bis zum Bauernhof mit Natursteinkeller.

  • Chemnitz
  • Zschopau
  • Freiberg
  • Mittweida
  • Niederwiesa
  • Flöha
  • Frankenberg
  • Augustusburg

FAQ

Häufige Fragen zur Horizontalsperre

Eine Horizontalsperre ist eine waagerechte Sperrschicht im Mauerwerk, die kapillar aufsteigende Feuchtigkeit stoppt. Sie verhindert, dass Wasser aus dem Erdreich in höher gelegene Wandbereiche aufsteigt.
Immer dann, wenn die Sperrschicht fehlt oder defekt ist und Feuchtigkeit kapillar aufsteigt. Gerade in Altbauten ist eine fehlende Horizontalsperre eher die Regel als die Ausnahme.
Die Ö-Norm 3355 lässt drei Verfahren zu: das mechanische (Sägen oder Einschlagen von Blechen), das chemische (Injektion) und das elektrophysikalische Verfahren zur Potenzialumkehr mittels Elektroden.
Dabei wird die Sperrwirkung aktiv über ringförmig eingebrachte Elektroden und einen schwachen Konstantstrom erzeugt – ganz ohne Aufsägen oder Aufstemmen des Mauerwerks.
Ja. Die Horizontalsperre lässt sich auch nachträglich in Bestandsgebäude einbringen. Das elektrophysikalische Verfahren ist dabei besonders schonend und minimal-invasiv.
Das elektrophysikalische Verfahren: Es kommt ohne Aufsägen, ohne Eingriff in die Statik und ohne Chemie aus und ist daher auch für denkmalgeschützte Gebäude gut geeignet.
Die Sperrwirkung ist auf Dauer angelegt. Beim Drymat®-System wird der Trocknungs- und Sperrzustand fortlaufend überwacht, sodass der Erfolg nachweisbar bleibt.
Ja. Die Trockenlegung von feuchtem Mauerwerk ist in der Ö-Norm 3355 geregelt. Das elektrophysikalische Verfahren erfüllt diese Norm lückenlos.
Kaum. Da weder aufgegraben noch aufgestemmt werden muss, ist der Eingriff minimal-invasiv. Sie können Ihr Gebäude während der Installation in der Regel normal weiternutzen.
Die Begutachtung Ihrer Bausubstanz ist kostenlos. Anschließend erhalten Sie ein individuelles, transparentes Angebot, das sich nach Mauerwerk und Umfang richtet.

Stoppen Sie die aufsteigende Feuchtigkeit

Feuchtigkeit wird mit der Zeit nicht günstiger. Vereinbaren Sie jetzt Ihre kostenlose Vor-Ort-Analyse – persönlich, unverbindlich und schnell vor Ort in Ihrer Region.